Theresia Frank

geb. Pohr (*1902) – Gattin des Andreas Frank (*1818) Theresia Frank (Pohr, Absdorferin) war eine sehr hübsche, stattliche Frau, voll selbstbewusstem Auftreten, eitel bis ins hohe Alter, energisch und unternehmungslustig. Besonders gut gefiel sie mit dem sog. „Müllikandelhut“, einem Wiener Frauenhut damaliger Mode. Ihr Sohn Josef I. Frank (*1846) musste ihre Autorität Zeit ihres Lebens anerkennen. Bei Familienfeiern führte sie den Vorsitz, hielt Ansprachen an alle Familienmitglieder, betet vor, bestimmte und handelte im Namen aller!!! Als die „Pohrgroßmutter“  einst einige Wochen bei ihrem verwitweten jüngsten Sohn Matthias Frank (*1860) in Wien weilte, besuchte sie mit ihren Enkeln Fanny und Adolf alle Familien-Erinnerungsstätten, so auch das Frank-Stammhaus in der Mollardgasse, wo sie als junge Frau einst bürgerlich sehr gut gelebt hatte; sie erzählte vom alten Hausrat, den schönen Himmelbetten mit den Leintüchern mit Spitzen u. a. Dann ging sie in eine Nebengasse und weinte bitterlich

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